Leichter leben
dank innovativer Technik

Wo Medikamente Epilepsie-Patienten nicht oder nur unzureichend helfen, kann EASEE® zur risikoarmen medizintechnischen Therapieunterstützung beitragen. Denn die EASEE®-Stimulation wird unsichtbar für den Betrachter und kaum merklich für den Nutzer die kranken Areale im Gehirn stabilisieren.

Die oberflächliche Gehirnstimulation von EASEE® ist ein zukunftsweisendes Verfahren dank subkutaner Elektroden außerhalb des Kopfknochens. Derzeit befindet sich das EASEE®-System in der klinischen Prüfung und ist noch nicht auf dem Markt erhältlich.

Gute Perspektiven für die Zukunft

Oktober 15, 2018
PRESSE:

Grünes Licht für die erste Implantation im Menschen

Das innovative, von der Precisis AG entwickelte Gehirnstimulationsgerät EASEE® hat erfolgreich die präklinische Testphase abgeschlossen. Patienten, die an einer nicht medikamentös therapierbaren (therapierefraktären), fokalen Epilepsie leiden, erhalten nun erstmalig die Möglichkeit, ihren Krankheitsverlauf mithilfe der Gehirnstimulation günstig zu beeinflussen.
Oktober 15, 2018
PRESSE:

Precisis AG erhält BMBF-Förderung für „Individualisierte Medizintechnik“

Mit PIMIDES hat die Precisis AG zusammen mit dem Lehrstuhl für Konstruktion von Mikrosystemen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und mit der Abteilung für Epileptologie des Uniklinikums Freiburg ein neues Forschungsprojekt zur gezielten Therapie funktionaler Gehirnerkrankungen ins Leben gerufen.
September 27, 2018
WISSENSCHAFT:

Kognition und Epilepsie

In einer Sonderpublikation der überregionalen FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG erläutert Prof. Dr. Christoph Helmstaedter, Epileptologe und Leiter des Bereichs Neuropsychologie der Klinik für Epileptologie der Universität Bonn, die Zusammenhänge zwischen Kognition und Epilepsie.

Ein Leben lang individuell

Dank der digitalen Vernetzung ist EASEE® ein lernendes System: Entsprechend dem Krankheitsverlauf und individueller Veränderungen können die Stimulierungsparameter an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden.

Dr. med. Angela Liedler, CEO der Precisis AG, erklärt das EASEE®-System:
 

Ihr Leben ist unsere Inspiration

  • Julian, 22 Jahre, Heidelberg
    „Mit 12 Jahren hatte ich meinen ersten Grand-Mal-Anfall. In den Folgejahren bekam ich zwei bis dreimal täglich Anfälle. Erst 2011 wurde meine mesiale Temporallappenepilepsie diagnostiziert. Kein Medikament reduzierte die Anfälle, dafür machten mir Nebenwirkungen wie Sprachstörungen und Halluzinationen zusätzlich zu schaffen. Ich hätte mir risikoärmere Möglichkeiten als eine Gehirnoperation gewünscht, um meine Epilepsie zu therapieren. Doch 2015 gab es diese Option noch nicht.“
    Julian, 22 Jahre, Heidelberg
  • Dr. Olga Simova, Epilepsiezentrum Hamburg, Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH
    „Für jene Epilepsie-Patienten, die therapierefraktär sind und wo keine Möglichkeit der operativen Entfernung des „kranken“ Gehirnareals besteht, kann die Neuromodulation durch elektrische Stimulation eine gute Alternative sein. Einige Patienten können damit wieder im beruflichen Leben stehen, ihre Beziehung und sozialen Kontakte aufrechterhalten und vieles mehr. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall. Deswegen sind weitere Entwicklungen bei den Stimulationsverfahren wie die EASEE-Studie wichtig. Jede Chance, einem Patienten zu helfen, muss man wahrnehmen.“
    Dr. Olga Simova, Epilepsiezentrum Hamburg, Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH
  • Britta, 37 Jahre, Hamburg
    „15 Jahre lang haben mir Medikamente bei meiner fokalen Epilepsie geholfen, doch anderthalb Jahre nach der Geburt meines Sohnes kamen die Anfälle zurück. Seit 2015 bin ich nicht mehr in der Lage, meine Arbeit auszuüben und derzeit Rentnerin auf Zeit. Von den Medikamenten bekomme ich Seh- und Sprachstörungen, die Wahrnehmung ist zeitweise verändert, ich habe an Gewicht zugenommen und mehr Pickel als in der Pubertät. Meine Leberwerte sind nicht gut und ich leide an leichter Osteoporose. Mit der mobilen Vagusnervstimulation habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, bei der Tiefenhirnstimulation habe ich große Angst vor den damit verbundenen Risiken. Für mich wäre das Verfahren der oberflächlichen Gehirnstimulation eine begrüßenswerte Alternative, die ich mir auch für mich vorstellen kann.“
    Britta, 37 Jahre, Hamburg