Mit der Wissenschaft weiterkommen

Wissenschaftlich betrachtet steht das 21. Jahrhundert im Zeichen des Gehirns. Während alle anderen Organe weitgehend erforscht sind, ist die Steuerzentrale unseres Körpers noch längst nicht völlig verstanden. Dabei liegt hier nicht nur der Kern unserer Individualität verborgen, sondern auch der Schlüssel zur erfolgreichen Therapie zahlreicher Krankheiten.

So ist das Gehirn mit seinen hundert Milliarden Nervenzellen ein ideales Organ für Stimulationsverfahren. Gezielte Reize können hier bei verschiedensten Krankheitsbildern hilfreich sein. Bei Epilepsie lassen sich z.B. jene Stellen ansprechen, von denen Anfälle ausgehen oder die mitverantwortlich für eine Ausbreitung des Anfalls sind. Da jedem dritten Epilepsie-Patienten Medikamente zur Anfallkontrolle nicht ausreichend helfen, ist die Stimulierung eine wichtige Behandlungsoption.

Fortschritt in der oberflächlichen Gehirnstimulation

Die Wirksamkeit von Stimulationsbehandlungen des Gehirns ist längst anerkannt. Die Forschung hat sogar eine zunehmende Wirkung bei dauerhafter Anwendung nachgewiesen. Die wissenschaftliche und technische Herausforderung liegt vielmehr in der Art der Stimulation. Pharmakoresistente Epilepsie-Patienten mussten dafür bislang hohe Risiken und deutliche Einschränkungen auf sich nehmen.

In den vergangenen Jahren konzentrierte sich die Forschung auf die Weiterentwicklung von Verfahren, die mit Hilfe von individualisierten elektrischen Reizen eine oberflächliche Gehirnstimulation erzeugen. Ziel ist es, eine Tiefenwirkung ohne direkte Eingriffe am Kopfknochen oder Gehirn zu erreichen. Mit den Erkenntnissen vorhandener Studien sowie dem Know-how renommierter Wissenschaftler, Chirurgen und IT-Entwickler gelang der Precisis AG mit EASEE® hier ein innovativer Durchbruch.
800.000

In Deutschland leiden ca. 800.000 Menschen an Epilepsie.

30%

30% der Epilepsie-Patienten können Medikamente nicht ausreichend helfen.

1%

Bei 1% der pharma- koresistenten Epilepsie- Patienten ist eine Gehirnoperation empfehlenswert.

29%

29% der pharmakoresistenten Epilepsie-Patienten suchen nach zusätzlicher technischer Unterstützung.