ASCAS-Projekt

Forschung ist die Quelle von Innovationen, die Precisis in neue oder verbesserte Produkte einfließen lässt. Dementsprechend beteiligt sich Precisis kontinuierlich an Forschungsprojekten in den verschiedenen Bereichen seines Geschäftsfeldes. Die von nationalen und internationalen Fonds geförderten Projekte werden meist im Verbund mit anderen Hochtechnologie-Firmen und Forschungsinstituten betrieben.

Das Forschungsprojekt „ASCAS“ (Automated Seed-Catheter Assembly System) zielt darauf ab, die stereotaktische Brachytherapie zu verbessern. Diese spezielle Art der Strahlentherapie beinhaltet die exakte Positionierung radioaktiver Seeds, wobei die Seeds zunächst in vorab berechneter Geometrie in Kathetern angeordnet und diese dann in den Patienten eingeführt werden. Die bislang manuell durchgeführte Seed-Bestückung der Katheter sowie die Aktivitätsmessung und Sterilisation der Seeds sollen automatisiert werden und dadurch sowohl präziser als auch zeitsparend erfolgen.

An dem unter der Konsortialführung von Precisis laufenden Projekt, das durch das Förderprogramm „Eurostars“ über rund drei Jahre bis Ende 2015 finanziell gefördert wird, sind zudem folgende Institutionen beteiligt:

  • AKAtech Produktions- und Handels GmbH, Frankenmarkt (Österreich)
  • Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart (Deutschland)
  • PAYR Engineering GmbH, Grödig (Österreich)