Leichter leben
dank innovativer Technik

Wo Medikamente Epilepsie-Patienten nicht oder nur unzureichend helfen, kann EASEE® zur risikoarmen medizintechnischen Therapieunterstützung beitragen. Denn die EASEE®-Stimulation wird unsichtbar für den Betrachter und kaum merklich für den Nutzer die kranken Areale im Gehirn stabilisieren.

Die oberflächliche Gehirnstimulation von EASEE® ist ein zukunftsweisendes Verfahren dank subkutaner Elektroden außerhalb des Kopfknochens. Derzeit befindet sich das EASEE®-System in der klinischen Prüfung und ist noch nicht auf dem Markt erhältlich.

Gute Perspektiven für die Zukunft

September 27, 2017
WISSENSCHAFT:

Neue Meilensteine in der Gehirnstimulation

In einer Sonderpublikation der überregionalen Tageszeitung DIE WELT erläutert Dr. Angela Liedler medizintechnische Möglichkeiten zur Epilepsiebehandlung und die Produktentwicklung von EASEE®. Lesen Sie nachfolgend den vollständigen Artikel.
Juli 28, 2017
WACHSTUM:

Precisis AG schließt Kapitalerhöhung Q2/2017 ab

Mit Abschluss des zweiten Quartals 2017 hat die Precisis AG seinen Aktionärskreis um drei Privatinvestoren erweitert. Die Kapitalerhöhung soll die Klinische Phase des neu entwickelten Neuro-Stimulationsgerätes EASEE ® absichern.
Juli 3, 2017
ERFOLG:

Erste Tests bestätigen gute Verträglichkeit

Eine erste kurzfristige, ambulant durchgeführte Studie an ausgewählten Epilepsie-Zentren in Deutschland zeigt, dass die EASEE®-Stimulation gut funktioniert und verträglich ist.

Ein Leben lang individuell

Dank der digitalen Vernetzung ist EASEE® ein lernendes System: Entsprechend dem Krankheitsverlauf und individueller Veränderungen können die Stimulierungsparameter an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden.

Dr. med. Angela Liedler, CEO der Precisis AG, erklärt das EASEE®-System:
 

Ihr Leben ist unsere Inspiration

  • Julian, 22 Jahre, Heidelberg
    „Mit 12 Jahren hatte ich meinen ersten Grand-Mal-Anfall. In den Folgejahren bekam ich zwei bis dreimal täglich Anfälle. Erst 2011 wurde meine mesiale Temporallappenepilepsie diagnostiziert. Kein Medikament reduzierte die Anfälle, dafür machten mir Nebenwirkungen wie Sprachstörungen und Halluzinationen zusätzlich zu schaffen. Ich hätte mir risikoärmere Möglichkeiten als eine Gehirnoperation gewünscht, um meine Epilepsie zu therapieren. Doch 2015 gab es diese Option noch nicht.“
    Julian, 22 Jahre, Heidelberg
  • Dr. Olga Simova, Epilepsiezentrum Hamburg, Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH
    „Für jene Epilepsie-Patienten, die therapierefraktär sind und wo keine Möglichkeit der operativen Entfernung des „kranken“ Gehirnareals besteht, kann die Neuromodulation durch elektrische Stimulation eine gute Alternative sein. Einige Patienten können damit wieder im beruflichen Leben stehen, ihre Beziehung und sozialen Kontakte aufrechterhalten und vieles mehr. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall. Deswegen sind weitere Entwicklungen bei den Stimulationsverfahren wie die EASEE-Studie wichtig. Jede Chance, einem Patienten zu helfen, muss man wahrnehmen.“
    Dr. Olga Simova, Epilepsiezentrum Hamburg, Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH
  • Britta, 37 Jahre, Hamburg
    „15 Jahre lang haben mir Medikamente bei meiner fokalen Epilepsie geholfen, doch anderthalb Jahre nach der Geburt meines Sohnes kamen die Anfälle zurück. Seit 2015 bin ich nicht mehr in der Lage, meine Arbeit auszuüben und derzeit Rentnerin auf Zeit. Von den Medikamenten bekomme ich Seh- und Sprachstörungen, die Wahrnehmung ist zeitweise verändert, ich habe an Gewicht zugenommen und mehr Pickel als in der Pubertät. Meine Leberwerte sind nicht gut und ich leide an leichter Osteoporose. Mit der mobilen Vagusnervstimulation habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, bei der Tiefenhirnstimulation habe ich große Angst vor den damit verbundenen Risiken. Für mich wäre das Verfahren der oberflächlichen Gehirnstimulation eine begrüßenswerte Alternative, die ich mir auch für mich vorstellen kann.“
    Britta, 37 Jahre, Hamburg